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Fluch und Segen der Gewohnheiten…

Gewohnheiten und Routinen erleichtern uns das Leben bzw. sind unverzichtbar. Vieles geht uns viel schneller von der Hand, wir müssen nicht darüber nachdenken. So sparen wir viel Zeit und Energie.

Was aber, wenn sich Dinge einschleichen und zur Gewohnheit werden, die uns nicht gut tun? Wenn es zum Beispiel zur Gewohnheit wurde, dass immer wir die meisten Aufgaben zugetragen bekommen? Oder wenn wir es uns angewöhnt haben, immer hilfsbereit zu sein und nicht „Nein“ sagen zu können? Uns vielleicht gewisse Verhaltensmuster angewöhnt haben, zum Beispiel eher den Mund zu halten, uns nicht zu wehren und nie zu sagen, wenn uns etwas nicht gefällt?

Immer wenn wir merken, dass uns etwas nicht gut tut, wäre es eigentlich an der Zeit, etwas zu verändern. Und oftmals wissen wir sehr genau, was wir verändern sollten. Aber warum tun wir es dann nicht?

Weil Veränderungen anstrengend sind und wir konsequent einige Schritte gehen müssten, die unsere Gewohnheiten durchbrechen, unter Umständen diskussionsintensiv sind und das kostet wiederum Energie.

Um Veränderungen leichter umsetzen zu können, sollten wir erst mal definieren, was habe ich davon, wenn das Ziel erreicht beziehungsweise die Veränderung herbeigeführt ist? Je genauer und detaillierter wir diese Fragen beantworten, umso klarer wird das Ziel und wir wissen dann, wo genau wir ansetzen müssen.

Also prüfen wir unsere Gewohnheiten. Alle, die uns nicht gut tun, dürfen wir ablegen und durch andere ersetzen. Alle anderen haben durchaus ihre Daseinsberechtigung, denn Sie erleichtern uns das Leben.